Kaffee ist Kult was willst Du über Kaffee wissen?

Jura F50 – ein Kaffeevollautomat wie er sein sollte

kratzbaum59 16. Februar 2011

Der Jura F50 Impressa Kaffeevollautomat kann in jeglicher Hinsicht voll überzeugen. Die F50 ist mit dem von Jura selbst entwickelten “Intelligent Pre Brew Aroma System” ausgestattet.

Die Bedienung von einer Espressomaschine erfolgt regelrecht im Handumdrehen, weil der Rotary-Switch macht das möglich. Schon können Sie verschiedene Kaffeespezialitäten genießen und auch die Justierungen allesamt nach individuellen Präferenzen wie persönlichem Geschmack vornehmen.

Sehr schönes Aussehen – Einfache Bauweise – Hervorragende Kombination
9 Kg bringt der Kaffeevollautomat Impressa Jura F50 auf die Waage und besteht vollständig aus Kunststoff. Das Putzen des Gerätes ist deshalb sehr leicht. Rechts ist das Behältnis für die Bohnen, das 200 Gramm fasst, des weiteren ist links der Wasserbehälter mit rund 2 Litern Fassungsvermögen. Direkt an der Vorderseite, die Steuerelemente und der in Chrom schimmernde Auslauf. Ferner entdeckt man an der rechten Seite ebenfalls noch die besonders nützliche Dampfdüse, die Milchschaum produzieren oder Teewasser erwärmen kann. Diese ganzen Teile wurden von des Herstellers zu einem aparten jedoch großartigen Komplettpaket mit edlem Design zusammengefügt.

Die Einstellungen einer Jura F50 Espressomaschine
Auch die diversen Programmierungen der Impressa F50 überzeugen eindeutig. Etwa haben Sie die Auswahl, mit welchem Mahlgrad die Espressobohnen gemahlen werden. Ein Regler über dem Bohnenbehälter macht es möglich, sechs diverse Stufen kann man sich je nach Gusto aussuchen. Alle weiteren Programmierungen wie Temperatur, automatische Deaktivierung, Aroma, etc. werden über das Programmmenü vorgenommen.


Besonderheiten des Jura f50 Kaffeevollautomaten

Anschließend möchte ich Ihnen 3 der sehr vielen Möglichkeiten des F50 präsentieren, das bahnbrechende Connector System, der ausgefeilte Aromaschutzdeckel sowie das intelligente Vorbrühsystem einer Jura F50.

Das bahnbrechende Connector System
Anhand des eingebauten Connector Systems, welches lediglich in besonderen Jura Kaffeevollautomaten zum einsatz kommt, ist die Anwendung von zwei Düsen möglich. Die eine Düse wird zum Aufschäumen von Milch verwendet, die zweite für heißes Wasser. Derart können alle Bedürfnisse eines wirklichen Kaffeeliebhabers abgedeckt werden.

Der wirklich spezielle Aromaschutzdeckel
Ein Sackerl voll herrlichen Arabica-Bohnen wird aufgeschnitten und das wunderbare Kaffeearoma verteilt sich unmittelbar im ganzen Raum. Um jene Aromastoffe auf Dauer fest halten zu können, bewahrt ein Spezialdeckel das Kaffeefach. Hierdurch bleiben diese innerhalb der Maschine und werden dann direkt an den gekochten Kaffee weiter gegeben.

Innovatives Vorbrühsystem
Das bahnbrechende Genusserlebnis der Jura F50 Impressa ist bestimmt kein Zufall. Die Ingenieure der Firma Jura entwickelten das intelligente Vorbrühsystem (Intelligent Pre Brew Aroma System), um zu jeder Zeit exzellente Klasse wie auch Geschmack sicherstellen zu können. Kaffeekenner und -Anhänger können bei jeder Espressotasse dieses kleine, nette Zusatzsystem erleben.

Nachteile der Jura F50:
- Lautes Mahlwerk
- Milch aufschäumen ist ein wenig mühsam
- Filterkartuschen gegen Kalk relativ kostenintensiv

Post to Twitter Tweet This Post

Der beste Kaffee der USA, Hawaii Kona Kaffee

kratzbaum59 26. Januar 2011

Hawaii Kona ist eine der erlesensten Bodenschätze Hawaiis und einer der exquisitesten und meistbegehrten Kaffeesorten auf der Welt. Seit die ersten Kaffeesträucher von der Insel Oahu im Jahre 1828 hertransportiert wurden hat sich der Kaffee aus dem Kona-Distrikt zu einem der meistbegehrten Gourmet Kaffees entwickelt. Kona Kaffee kostet folglich auch mindestens dreimal so viel wie “normaler” Kaffee.

kona kaffeeAusschließlich der Kaffee aus dem Kona Sektor auf Hawaii hat das Recht sich Kona Kaffee bezeichnen. Obwohl es noch andere Kaffeeanbaugebiete auf Hawaii und zwei andere Inseln gibt, wird Kona Kaffee nur auf einer Fläche von 45 Kilometern, von Nord nach Süd, am Fuß des erloschenen Vulkans Mauna Loa in einer Höhe von 800-2500 Metern angepflanzt. Die vulkanische Erde, das perfekte Klima und die ideale Höhenlage in dieser unüblich kleinen Anbauregion  von nur 25 Hektar resultieren in einem aussergewöhnlich sanften Arabica Kaffee von höchster Qualität.

Erfreulicherweise unterliegt Kona Kaffee, im Interesse aller Kaffeeliebhaber, einer äußerst strengen Überprüfung bei der Erzeugung und bei dem Aussortieren der Kaffeekirschen nach Größe, Feuchtigkeits-Gehalt, etc. Kona Kaffee wird in zwei Typen unterteilt: Typ 1: Kaffeebohnen aus Kaffeekirschen mit einer Kaffeebohne und Typ 2: Kaffeebohnen aus Kaffeekirschen mit zwei Kaffeebohnen. Die erstere Art ist auch unter “Kona Peaberry” bekannt.

Kona Kaffee ist rar und kostspielig und wird deswegen oft als Kaffeemischung mit anderen Kaffeesorten vertrieben. Obwohl diese Kona Kaffeeblends wirklich keineswegs von minderwertiger Qualität sind, kann man Sie doch nicht mit hundert Prozent purem Kona Kaffee vergleichen. Für entspannte Stunden, wenn man in aller Ruhe seine Tasse Kaffee genießen kann, lohnt es sich absolut den Zuschlag für echten Kona Kaffee zu bezahlen. Wenn Sie sich schon eine kostspielige Kaffeevollautomat anschaffen, sollten Sie beim Kaffee ganz sicher nicht sparen.

Post to Twitter Tweet This Post

Kaffeeimport

kratzbaum59 30. Oktober 2010

Das Verdienst der ersten Kaffeeimporte aus Arabien und der Verbreitung des Kaffeekon­sums in Europa gebührt den Venezianern, die fast ein ganzes Jahrhundert, bis Anfang des 18. Jahrhunderts, darum kämpften, ihre Vor­rangstellung im Kaffeehandel nicht zu verlie­ren. Den Holländern ist aber der Kaffeeanbau außerhalb der arabischen Länder zu verdan­ken, die bis Mitte des 17. Jahrhunderts ihr Mo­nopol verteidigen konnten: Sie rösteten oder brauten den Kaffee, bevor sie ihn an Fremde weiterverkauften und setzten alles daran, die Kaffee-Erzeugung in anderen Ländern zu ver­hindern.

KaffeeimportDie arabische Monopolstellung war aber bereits durch einen Pilger namens Baba Budan Anfang des 17. Jahrhunderts bedroht worden, dem es gelungen war, aus Mekka sieben fruchtbare Samen herauszuschmuggeln und diese nach Indien in das Gebiet von Mysore mitzunehmen, wo er schließlich Plan­tagen anlegte. Den Holländern gelang es Mitte des 17. Jahrhunderts, in den Besitz einiger Setzlinge zu kommen, die dann mit größter Sorgfalt und mit Bangen in den Gewächs­häusern des Botanischen Gartens von Amster­dam hochgezogen wurden. Von dort gelangten einige Exemplare in die holländischen Kolonien Ostindiens, und im Jahre 1699 baute man den Kaffee zum ersten Mal versuchsweise auf Java und Sumatra an. Die Pflanzen wuchsen und gediehen rasch in dem günstigen Klima Ostindiens, so dass innerhalb von wenigen Jahren die holländischen Kolonien dank der Ost-indischen Kompanie die ersten Kaffeelieferanten Europas wurden;  Amsterdam  hingegen wurde zum bedeutendsten Umschlagplatz für Kaffeewaren. Der Preis des Rohkaffees wurde von holländischen Kaufleuten bestimmt, die auch nicht zögerten, einen Teil der Ernte zu vernichten, wenn wegen der Überproduktion eine Preissenkung drohte. Die Niederländer beschränkten sich aber nicht nur auf Produk­tion und Handel, sondern wurden bald selbst zu Konsumenten. Tee und Kaffee standen in der Beliebtheitsskala ganz oben.

In Europa hatten beide Getränke leidenschaftliche An­hänger. Um dem Streit, welches nun das bes­sere Getränk sei, ein Ende zu setzen, beauf­tragte der schwedische König Gustav III. einen Arzt, einen Versuch mit einem Zwillingspaar durchzuführen: ein Zwilling sollte ausschließ­lich Kaffee, der andere nur Tee trinken. Ziel des Versuchs war es, eventuelle schädliche Aus­wirkungen auf die Gesundheit festzustellen. Es starben der König und auch der Arzt, und dann im hohen Alter von 83 Jahren — einige Jahre vor seinem Zwillingsbruder — der Tee trinkende Zwilling; der Streit endete mit dem Freispruch beider Getränke.

Post to Twitter Tweet This Post

Die Sorten Arabica und Robusta

kratzbaum59 10. Oktober 2010

Die zwei Sorten Coffea arabica und Coffea canephora, die in wirtschaftlicher Hinsicht eine große Bedeutung erreicht haben, wer­den gewöhnlich als Arabica und Robusta be­zeichnet. Weltweit baut man vorwiegend diese beiden Sorten an, seltener die Coffea liberica und Coffea excelsa. Dreiviertel der Weltproduktion werden von der Arabica be­stritten. Obwohl sieh die Bohnen dieser zwei Kaffeesorten stark ähneln, sind die Unterschiede zwischen den beiden Pflanzen und deren Samen erheblich, angefangen von den genetischen: die Arabica besitzt 44 Chromo­somen und die Robusta nur die Hälfte da­von. Auch die Pflanzen unterscheiden sich leicht in Form und Farbe der Blätter und Früchte, vor allem aber in der Höhe der Sträucher, wenn sie nicht gestutzt werden. Die Arabica erreicht 6-8 Meter, die Robusta 8-10.

Wie der Name schon sagt, ist die Robusta etwas widerstandsfähiger als die Arabica, sowohl gegen Parasiten als auch gegen Krankheiten und Hitze; die Robusta-Pflanze kann über mehrere Tage eine Tem­peratur von über 30 °C ertragen, während die Arabica bei solchen Verhältnissen sehr schnell Schaden erleidet. Beide Arten gehen bei Frost ein. Die Arabica ist auch be­sonders empfindlich gegen den  Parasiten Hemileia vastatrix, der vor Jahren die Kaffeeplantagen auf Sri Lanka vollkommen vernichtete. In diesem Land wurden die ersten Kaffeeplantagen systematisch ange­baut, und erst viel später ging man zum Anbau von Tee über. Trotz Einsatz von Pesti­ziden ist die Bekämpfung der Hemileia vastatrix sehr schwierig, vor allem in den niedrigen Höhenlagen. Nur in den Planta­gen auf über 900 Meter Höhe kann dieser Parasit erfolgreich bekämpft werden. Dies erklärt, warum die Arabica-Plantagen hauptsächlich auf 900-2000 Meter Höhe angelegt werden, wo allerdings kein Frost vorkommen darf. Die Robusta wächst hin­gegen in Höhen von 200-300 Metern in etwas wärmeren und feuchteren Gegenden. Die hohen Kosten für den Anbau in höheren Lagen, meist auf steilen Abhängen, die Ver­wendung von größeren Mengen Pestiziden und die spezielle Behandlung der Arabica sind eine Erklärung für den höheren Marktwert dieser Kaffeesorte. Gegenüber der Robusta ist sie allerdings auch qualitativ besser.

Die offensichtlichsten Unterschiede zwischen den zwei Pflanzen zeigen sich in den Boh­nen: die der Arabica sind flacher, länger und haben einen gewundenen Einschnitt; die Farbe ist ein mehr oder weniger inten­sives Grün, manchmal mit hellblauen Schat­tierungen. Die Bohne der Robusta ist hin­gegen konvexer und rundlicher; der Ein­schnitt ist fast gerade, das Grün ist gewöhn­lich heller und hat bräunliche oder graue Schattierungen. Auch nach dem Röstvor­gang kann ein kritischer Beobachter den Unterschied zwischen den zwei Arten erken­nen. Ein weiterer Unterschied ist der Kof­feingehalt: 1,1-1,7% in der Arabica, 2 bis 4,5% in der Robusta. Die Chlorogensäure, die ab einem gewissen Wert Verdauungspro­bleme hervorrufen kann, ist in der Robusta in größeren Mengen vorhanden. Auch in der Tasse bleibt der Unterschied bestehen: die Arabica ist milder und aromatischer, nicht so bitter und adstringierend

Post to Twitter Tweet This Post

Kaffeeanbau

kratzbaum59 27. September 2010

Kaffee ist ein Naturprodukt, und sein Anbau beeinflusst die Sitten und Bräuche des Erzeugerlandes und wird seinerseits wiederum von diesen beeinflusst. Der Kaf­feeanbau ist kein einzigartiges, einheitliches und universelles Ereignis: In jedem Land, in dem der Anbau betrieben wird, beeinflusst der Kaffee auf unterschiedliche Art und Weise das wirtschaftliche und gesellschaftli­che Leben; es bestehen Unterschiede in der Qualität und in der Bevorzugung gewisser Sorten, in den Anbaugebieten, in der Art des Anbaus, der Ernte und der Verarbeitung. Am Beispiel von drei der wichtigsten Anbauländer der Arabica-Sorte soll kurz dargelegt werden, wie jedes Gebiet mit dem Kaffee »lebt«…

Post to Twitter Tweet This Post

Kaffee aus der Cafetiere

kratzbaum59 30. Mai 2010

cafetiereWer einmal einen Urlaub in einer Ferienwohnung in Italien verbracht hat, wird sich gerne an den Kaffee nach dem üppigen Mittagessen erinnern. Denn anders als in Mitteleuropa wird dieser Kaffee in einer Cafetiere zubereitet, wodurch dieser einen intensiveren und belebenderen Geschmack bekommt als ein Kaffee aus Kaffeemaschine.
Der Grund liegt an der Konstruktion der Cafetiere.
Nachdem man die Maschine bis zu dem Ventil mit Wasser gefüllt hat, wird das Pulver in den zuvor entnommenen Filter gefüllt. Anschließend wird die Cafetiere zusammengeschraubt und auf dem Herd erhitzt.
Sobald das Wasser in der Cafetiere zum Kochen gebracht wurde, wird es durch das Ventil in den oberen Teil des Gerätes gepresst und vermischt sich so mit dem Pulver. Sobald die Cafetiere etwas abgekühlt ist, kann man den zubereiteten Kaffee trinken.

Wer sich vielleicht auch für zu Hause eine Cafetiere kaufen möchte, findet in den hiesigen Warenhäusern eine große Anzahl dieser Geräte. Zuvor ist aber auch zu klären, ob zu Hause ein Elektroherd oder Gasherd zum Kochen zur Verfügung steht. Denn die Original-Cafetiere ist für das Kochen auf einem Gasherd gedacht. Wer einen Elektroherd hat, sollte lieber gleich auf ein Modell mit integriertem Stromkabel setzen, das ähnlich funktioniert wie ein Wasserkocher.
Wer aber eine Cafetiere für einen Gasherd erwirbt, sollte niemals Aluminium-Gerate verwenden, sondern ausnahmslos INOX-Produkte.

Post to Twitter Tweet This Post

Strom aus Kaffee

kratzbaum59 23. April 2010

Dass ein Häferl frischen, dampfenden Kaffees dir einen kräftigen Energieschub verschaffen kann, ist nichts Neues und für viele von uns ein willkommener Effekt. Dass die braune Bohne aber auch im wörtlichen Sinn „unter Strom“ setzen kann, beweisen jetzt Entwicklungen aus dem Umfeld des holländischen Energieversorgers Essent. Dort nämlich dienen Abfallprodukte der koffeinhaltigen Frucht tatsächlich als grüner Brennstoff.

Eine neue Form von Biomasse auf Basis von Kaffeebohnenschalen könnte zum ernstzunehmenden Brennstoff der Zukunft werden. Der niederländische Stromkonzern Essent prognostiziert eine CO2-Reduktion von mindestens 90% im Vergleich zu den Durchschnittswerten holländischer Kraftwerke und meint das durchaus ernst.

strom-optVorgestellt in Zusammenarbeit mit der Entwicklungshilfeorganisation Solidaridad betont Essent, dass die Verwendung von Kaffeebohnenschalen zur Erzeugung grüner Elektrizität eine echte Weltneuheit darstellt. Kohle und andere fossile Brennstoffe könnten in den konzerneigenen Kraftwerken auf diese Weise schon bald obsolet werden. Hinzu kommt, dass die Schalen ein reines Abfallprodukt darstellen und deren Verwendung somit keine Unterversorgung in der Nahrungskette auslöst. Für die Umwelt bedeutet dies also keine zusätzliche Belastung durch Errichtung neuer Plantagen und für die Kaffeebauern keinen zusätzlichen Produktionsdruck.

Um einen fairen Handel zu garantieren und zugleich umweltschonend operieren zu können, arbeitet der Energieversorger dabei ausschließlich mit zertifizierten brasilianischen Kaffeelieferanten zusammen, die den Standards von Utz Certified bzw. Rainforest Alliance entsprechen. Sie stellen die Schalen in gepresster Kugelform zur Verfügung und haben so ein zusätzliches Einkommen.

Gegen Ende 2007 soll die gesamte Produktion von rund 5000 Tonnen bereits genutzt werden, um im Geertruidenberger Kraftwerk des Essent-Konzerns Strom zu erzeugen. Erweist sich das Konzept als erfolgreich, so werden weitere 20.000 Tonnen folgen. Die derzeitige brasilianische Kaffeeproduktion würde ein jährliches Volumen von bis zu 200.000 Tonnen gepressten Rohmaterials bereitstellen können, was eine Versorgung von über 100.000 Haushalten mit ausschließlich grünem Strom ermöglicht.

Post to Twitter Tweet This Post

Wichtige Kaffeesorten

kratzbaum59 23. April 2010

Die beiden wichtigsten Sorten der Kaffeepflanze sind Coffea arabica (Arabica-Kaffee) und Coffea canephora (Robusta)
Die Qualitätsstufen ergeben sich aus der Sorte der Kaffeebohne, der Art der Kaffeepflanze und Anbauort.
Kaffee aus reinen Arabica-Bohnen gilt als qualitativ hochwertiger als der aus Robusta-Bohnen.

  • Arabica-Bohnen

Arabicabohnen haben einen Weltmarktanteil von ungefähr 60 % des produzierten Kaffees.
Sie sind hocharomatisch und enthalten 16 Prozent Kaffeeöle, was zu ihrem besseren Aroma beiträgt und sie berühmt gemacht hat.
Die Arabicabohnen besitzen 0,9 bis 1,4 Prozent Koffein das ist nur die Hälfte des Koffeins das im Vergleich zur Robusta-Bohne enthalten ist.
6,5 Prozent Chlorogensäuren, die laut jüngsten Forschungen krebsvorbeugend sein sollen.
Arabicabohnen sind von der Form her länglich-oval und haben einen geschwungenen Spalt auf der Bohnenunterseite.
Die Crema bei Arabica-Espresso ist haselnussbraun mit rötlichen Schattierungen und meist nicht sehr dick.

  • Robusta-Bohnen

Robustabohnen haben ca. 36 % Anteil an der Weltproduktion.
Sie enthalten nur 10 Prozent Kaffeeöle und gelten daher als weniger wertvoll wie Arabicabohnen, was sich auch im Preis niederschlägt.
Die Robustabohnen besitzen 1,8 bis 4 Prozent Koffein und sind damit deutlich anregender als die Arabica-Art.
Ihr Gehalt an Chlorogensäuren liegt bei 10 Prozent und ist damit höher als bei der Arabicabohne.
Robustabohnen sind von der Form her rundlich und haben einen geraden Spalt auf der Bohnenunterseite. Die Crema bei Robusta-Espresso ist dunkelbraun mit gräulichen Reflexen.
Sie ist dick und weist größere Bläschen auf, löst sich aber im Vergleich zur Arabica-Crema schneller auf.
Von den Farmern wird diese Sorte vor allem wegen ihrer Widerstandsfähigkeit und ihrer kürzeren Reifungszeit (gegenüber der Arabica) geschätzt.

  • Excelsa-Bohnen

gilt als Bohnenrarität, wurde 1904 am Tschadsee gefunden. Hat von allen Bohnensorten den kräftigsten Wuchs. Vor allem die Fähigkeit, auf trockenerem Boden gut zu gedeihen und auch in regenarmen Jahren einen befriedigenden Ertrag zu erwirtschaften, zeichnet sie aus. Dennoch nur ca. 1 % Anteil an der Weltproduktion.

  • Stenophylla-Bohnen

Die besonders kleinblättrige Pflanze aus Westafrika (Guinea und Sierra Leone) kann in bis zu 700 m Seehöhe angepflanzt werden. In Sierra Leone wird mit dieser Sorte der bekannte „Highland Coffee“ hergestellt. Die Bohnen sind rund und groß, die Früchte werden bei der Reifung schwarz.

Post to Twitter Tweet This Post